Vor wenigen Wochen hat die ein Experten-Komitee der WHO in Genf den Entwurf eines Papiers zum Thema Cannabinoide veröffentlicht. Ein Teil davon beschäftigt sich mit dem Thema Cannabidiol (CBD). Ziel der WHO war es dabei zu prüfen, wie verträglich CBD für den menschlichen Körper ist, ob es möglicherweise Suchtrisiken birgt und inwiefern es medizinisch wertvoll sein könnte.

Das Ergebnis ist aus Sicht der CBD-Gemeinde sehr positiv. Ein Ergebnispunkt ist, dass wie schon in der Vergangenheit öfter vermutet CBD auch in THC umgewandelt werden kann. Dies ist allerdings nicht im menschlichen Körper möglich, weshalb CBD-Anwender sich nicht um die Nebenwirkungen von THC sorgen müssen.

Des Weiteren konnte nachgewiesen werden, dass CBD beispielsweise im Vergleich zu THC deutlich weniger bis gar keine Abhängigkeiten verursachen kann, was den Stoff aus diesem Gesichtspunkt als bedenkenlos einstuft.

Risiken wie Psychosen oder Angstzustände, wie Sie bei erhöhtem THC-Konsum häufig auftreten können, sind bei CBD nicht zu verzeichnen. Sogar die Verträglichkeit des Stoffes ist laut der WHO Studie sowohl beim Menschen als auch beim Tier deutlich höher als beim psychoaktiven Cannabinoid THC.

Interessant sind auch die Aussagen der WHO zum medizinischen Wert von CBD.

Demnach hat CBD in zahlreichen Studien bereits positive Effekte bei der Behandlung von Epilepsie gezeigt.


Ein pures CBD Produkt befindet sich sogar schon in fortgeschrittenen Phase-3-Tests. Und auch bei zahlreichen anderen Krankheiten hat CBD gezeigt, dass es bei deren Behandlung durchaus wertvoll sein kann, weshalb die WHO empfiehlt weiter in dem Bereich zu forschen.

Insgesamt sind dies also durchweg positive Nachrichten. Nachdem schon in der Vergangenheit viele Studien zum Thema CBD mit positivem Ergebnis veröffentlicht wurden, konnte nun auch eine weltweit renommierte Organisation wie die WHO bestätigen, dass CBD verträglich, unbedenklich und womöglich sogar medizinisch wertvoll ist.